Der Flugbetriebsablauf
Beginn des Flugbetriebs
Beim Anfahren, Aufbau der Winde, Windsack etc. ist Deine Hilfe erwünscht.
Welche Ausrüstung ist für dich die Richtige? Mit der Zeit kennst Du die Geräte
und kannst Deine Gewichtsgröße zuordnen. Und wohin abends wieder alles
einpacken? - Natürlich in den richtigen Rucksack. Dein Gurtzeug kannst Du
passend für Deine Größe einstellen. Mache immer mindestens eine gelungene
Bodenübung vor erstem Start und bespreche mit dem Fluglehrer, welche Übungen Du
bei deinen Flügen üben sollst und auch was du vielleicht erweitert üben
möchtest. Dies muss aber immer, vor dem Flug, abgesprochen werden. Vergiss
nicht den Funk vor dem ersten Flug am Tag.
Während des Flugbetriebs
Bevor die Seile gebracht sind, sollen sich immer gleich 2 Piloten startfertig
machen. Dann ist alles gecheckt, Gurtzeug an, Helm auf, Funk an usw. und es gibt
keine unnötigen, für alle lästigen Zeitverzögerungen. Bist Du nicht unter den
nächsten Piloten, wirst Du als Startleiter oder Seilrückholer gefordert. Bei
der Startleitung wechseln sich Piloten und eingewiesene Flugschüler ab und
helfen sich gegenseitig. Spätestens wenn das 2. Seil gestartet ist, muss der
Seilrückholer losfahren. Beim Seilauslegen max. 30 km/h fahren und sehr langsam
anhalten (ausrollen ohne Bremse!!).
Fliegen, insbesondere Windenfliegen,sowie Fliegen lernen ist Teamwork - und Du
bist selbst gefordert.
Ohne die Piloten und Windenführer der GmbH und vom Verein geht hier nichts oder
wenig, ohne Deine Mithilfe beim Start, Seile holen und sonstigem auch nicht.
Morgens und abends sind es oft die Vereinsmitglieder die am Start helfen.
In der Mittagsthermik kann es Schulungspausen geben. Auch wenn der
Fluglehrer mit dem Tandem oder mal alleine fliegt, ist die Ausbildung nicht
beendet: dann brauchst Du Dich nicht langweilen: Bodenübungen, Theorie-lernen,
Hilfe bei der Durchführung des Flugbetriebs, Seile holen, an der Winde beim
Schleppen zuschauen, fortgeschrittene Schüler können auch Startleitung machen,
manchmal sind „abgesoffene“ Streckenflieger abzuholen: Dies ist alles Teil der
Ausbildung oder zumindest Teil eines „Fliegerlebens“.
Schulungsende
Der Flugtag ist beendet, sobald alle Geräte eingepackt, die Winde, Simulator,
Windsack abgebaut ist, die Winde und der Rückholer in der Garage stehen, die
Flugbücher geschrieben sind und man sich verabschiedet hat. Vor allem, wenn Du
nicht von Beginn an da sein konntest, ist es schön, wenn Du bis zum Ende
bleibst. Schirme
und Gurtzeug gehören in den jeweiligen richtigen Rucksack, Klinken in den
„Klinkenbehälter“, Funkgeräte in die Funkkiste (ausgeschaltet!!). Die
Dokumentation Deiner Schulung trägst Du am besten gleich im Ausbildungsnachweis ein.
Bitte vergiss nicht, falls es dich betrifft, Deine Schleppgebühren zu zahlen!
So werden alle viel Spaß am Tag und an den Flügen haben!! Denn dafür tun wir alles!!!!
Dein KipkAIR-Team